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flammabis Musiktage: 3.-7. November 2011
minimal music - ein Phänomen
Medienpartner: Bayerischer Rundfunk


Sonntag, 6.11.2011

• 18.00 Uhr, 1. Kammerkonzert mit internationalen Stars
Ort: Kirche St. Burkard.

Maria Stange (Harfe) und Mathias von Brenndorff (Flöte)





Programm: Dauer ca 70 Minuten

Erik Satie (1866 – 1925): Le fils des étoiles für Flöte und Harfe (1975)
Bearbeitung von Toru Takemitsu (1930 – 1996)

Christian Kram (*1968): Modifikationen für Flöte und Harfe (2004)

Marjan Mozetich (*1948): Sonata für Flöte und Harfe (1983)
1. Moderato
2. Lullaby

Stephan Adam (*1954): Klangmomente für Flöte und Harfe (2004)
1 – 5

Arvo Pärt (*1935): Spiegel im Spiegel für Flöte in G und Harfe (1978)

Marjan Mozetich (*1948): Sonata für Flöte und Harfe (1983)
3. Rondo




Mathias von Brenndorff
lebt in Würzburg und unterrichtet eine Flötenklasse an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. Dort leitet er zudem im Wechsel mit Ernst Oestreicher die sinfonischen Frühjahrsprojekte.
Geboren 1960 in Göttingen, begann er seine breitgefächerte Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck mit dem instrumentalen Hauptfach Querflöte (Gunther Pohl). Er studierte im Institut für Schulmusik - mit dem Zusatzfach Orchesterleitung, sowie in den Instituten für Musikerziehung und für allgemein künstlerische Ausbildung. Nach dem mit Auszeichnung bestandenen Diplomabschluss setzte er seine flötistischen Studien in der Konzertklasse von Peter-Lukas Graf an der Musikakademie in Basel fort und beendete sein Studium mit dem Solistendiplom. Wesentliche Impulse erhielt er darüber hinaus durch die intensive Zusammenarbeit mit den bedeutenden Flötisten Robert Aitken und Aurèle Nicolet.
Als Flötist arbeitet er mit zahlreichen Sinfonie- und Kammerorchestern zusammen und ist Mitglied des shawnigan-trio (Flöte, Cello, Klavier) und des Aiolos-Duo (Flöte-Harfe) Hierbei gilt sein besonderes Anliegen der Aufführung und Verbreitung von Werken zeitgenössischer Komponisten. Eine Vielzahl von Werken sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden. Als künstlerischer Leiter und Dirigent des ensembleversato ist er Mitbegründer des flammabis - zeitgenössische Musik e.V. in Würzburg.
Einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis und die Interpretation von Werken des Barock, der Klassik und der Romantik auf dem für die jeweilige Epoche entsprechenden Flötentypus dar.
Seit 1995 ist er Soloflötist im Orchestre des Champs-Elysées in Paris unter der Leitung von Philippe Herreweghe.
Er gab Konzerte in ganz Europa, Amerika, Russland, Ländern der GUS Staaten, Südostasien, Australien und Japan. Dokumentiert werden seine künstlerischen Tätigkeiten in zahlreichen Aufnahmen für den Rundfunk, das Fernsehen und in CD-Produktionen.



Maria Stange
studierte bei Prof. Therese Reichling in Stuttgart und bei Frédérique Cambréling in Paris. Sie besuchte Meisterkurse bei Edward Witsenburg, Holland, und Kammermusikkurse bei Robert Aitken, Kanada.
Ihre zahlreichen Konzerte als Solistin, Ensemble- und Orchestermitglied führten sie u. a. ins europäische Ausland, nach USA, Kanada, Brasilien und Australien. Es folgten zahlreiche Einspielungen bei Rundfunkanstalten in Deutschland und England, CD-Produktionen sowie Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Michael Obst, Vinko Globokar, Michael Reudenbach u. a. Sie hat eine rege Konzerttätigkeit im Duo mit Flöte, Mathias von Brenndorf, und Posaune, Oliver Siefert. 1993 war sie Stipendiatin der Stiftung Villa Musica. Seit 1997 unterrichtet sie die Harfenklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.




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